Netzwerk Sturzprävention Mecklenburg-Vorpommern
Das Netzwerk Sturzprävention Mecklenburg-Vorpommern ist ein landesweit offenes Forum von Vertreterinnen und Vertretern bereits etablierter Projekte zur Sturzvermeidung.

Sturzprävention – Was versteht man darunter?

Laut Angaben des Deutschen Turner-Bundes DTB ereignen sich deutschlandweit insgesamt etwa vier bis fünf Millionen Stürze.

  • 1/3 der Menschen über 65 Jahren stürzen mindestens einmal im Jahr.
  • Bei 80 bis 89-Jährigen sind es 40 bis 50 Prozent, die mindestens einmal pro Jahr fallen.
  • Bei 90 bis 99-Jährigen sind es deutlich mehr als 50 Prozent.
  • Bei Heimbewohnern ist das Sturzrisiko besonders groß: Mehr als jeder zweite Heimbewohner erleidet gegenwärtig
  • einen Sturz pro Jahr. Mehr als 20 Prozent stürzen mehr als dreimal pro Jahr.

Unter anderem mangelnde Muskelkraft sowie eine nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit sind für die Tatsache verantwortlich, dass viele ältere Menschen stürzen.

Die Sturzprävention setzt hier an: Durch regelmäßige Bewegung und gezielte Kräftigungs-, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen wird Körper und Balance trainiert.


Zielsetzung des Netzwerks Sturzprävention M-V

Das Netzwerk Sturzprävention verfolgt langfristig das Ziel, die Sturzhäufigkeit in Mecklenburg-Vorpommern zu verringern. Nach längerer Diskussion wurde die operative Versorgung von Hüftfrakturen hierfür als Indikator ausgewählt, da diesen Verletzungen zumeist Stürze als Ursache vorausgehen.

Mit dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (wir danken Herrn Wagner vom MAGS M-V für die tatkräftige und sachkundige Unterstützung) wurden zunächst die Krankenhausdaten zur operativen Versorgung von Schenkelhals-, per- und subtrochanteren Oberschenkelbrüchen der Jahre 2005 bis 2011 analysiert und anhand der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern dann Prognosen für die Häufigkeiten dieser Verletzungen in den Jahren 2020 und 2030 errechnet. Durch die demographische Entwicklung, insbesondere sich verändernde Zu- und Wegzüge aus unserem Bundesland, ist für die fernerliegende Zielgröße in den nächsten Jahren dann eine Anpassungen erforderlich.

In den Jahren 2005 bis 2011 mussten knapp 1000 (939 – 1009) Menschen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren wegen Hüftfrakturen operativ behandelt werden:

stationäre Behandlungsfälle
Die folgende Abbildung zeigt, dass besonders die Altersgruppe der 75-80-jährigen Menschen von Hüftfrakturen und daraus folgenden Operationen betroffen ist:
stationäre Behandlungsfälle je 100.000 Einwohner
Anhand der Bevölkerungsentwicklung wurden für die Zieljahre 2020 und 2030 folgende Operationszahlen prognostiziert:

2020 dann 1010

2030 dann 1014

Das Netzwerk Sturzprävention setzte sich im Jahre 2011 zum Ziel, diese prognostizierten Operationszahlen durch geeignete Maßnahmen um 2 % zu reduzieren. Das bedeutet für

2020 dann eine Verringerung um 143

Krankenhausbehandlungen und Operationen, da diese Menschen dann keinem Sturzereignis mit Frakturfolgen unterliegen.


Aufgaben

  • Herstellung von Synergien
  • Öffentlichkeitsarbeit auf kommunaler Ebene sowie auf Landes- und Bundesebene
  • Vernetzung mit Akteuren zum Thema Sturzprävention
  • Initiierung von Aktionen und Projekten

Netzwerkpartner

Aktuelle Projekte

AOK Nordost – Sturzprävention in der Häuslichkeit

Sturzprävention in der Häuslichkeit

Bis ins hohe Alter fit zu sein und von schweren Verletzungen verschont zu bleiben, ist nicht nur eine Frage des Zufalls, sondern auch der Übung. Die AOK bietet ihren Versicherten jetzt ein Training zur Sturzvermeidung an.

Inhalt

Besonders geschulte Pflegefachkräfte vermitteln, wie im häuslichen Umfeld Stürze vermieden werden. Sie helfen Stolperfallen und Gefahrenquellen zu erkennen. Inhalte des praktischen Teils sind das Gleichgewichts- und Krafttraining. Die Übungseinheiten können im eigenen Haushalt durchgeführt werden. Wer möchte, kann sich einer Trainingsgruppe anschließen. Diese sollte aus 10-15 Teilnehmern bestehen. Das ist oft effektiver, weil die Kommunikation eine wichtige Rolle spielt.

Mit Hilfe des Trainings bleiben ältere Menschen länger mobil, haben mehr Kraft, ein besseres Balancegefühl. Beides lässt sich bis ins hohe Alter trainieren. Unfälle können verhindert werden. Das bedeutet für Betroffene mehr Lebensqualität im häuslichen Umfeld.
Interessierte AOK-Versicherte können sich an einen der 219 Pflegedienste mit den speziell geschulten Pflegefachkräften oder an ihr AOK-Servicecenter in der Nähe wenden.

Hinweis: Fragen Sie bei den Pflegediensten nach Pflegepersonal, das speziell für die Sturzprävention geschult wurde.

Die Teilnahme am Anti-Sturz-Training ist für AOK-Versicherte kostenfrei.

Kontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Wolf-Rüdiger Spiekermann
Pflege – Verträge / Qualitätsmanagement
Neuer Markt 7/8
18439 Stralsund
Tel.: +49 800 26508044010

www.aok.de/nordost


Ambulante Sturzprävention “Sicher- und Aktivsein im Alter”

Zielgruppe

Das Angebot beinhaltet Maßnahmen für Senioren zur gezielten Vorbeugung von Stürzen im Alltag. Ehrenamtliche und Mitarbeiter interessierter ambulanter Senioreneinrichtungen werden als Trainingsgruppen-leiter/innen geschult und führen anschließend dauerhaft Seniorengruppen mit maximal 12 Teilnehmer/innen an ihrem Standort. Die Teilnahme ist für alle Senioren kostenfrei.

Inhalt

Die Schulung der Trainingsgruppenleiter/innen beinhalten die Beratung zur Vermeidung von Sturzgefahren, Balance- und Krafttraining, Koordinationstraining mit kognitivem Anteil und die Technik zum sicheren Aufstehen nach einem Sturz.

Ziele

Das Angebot fördert die Teilhabe am Leben, erhält die Mobilität und unterstützt Aktivitäten von Senioren in der Gemeinschaft. Bereits nach kurzer Zeit ergeben sich messbar positive Veränderungen in einer Verbesserung der Steh- und Gehfähigkeit, einer Senkung der Sturzhäufigkeit, der Sturzfolgen und insbesondere von hüftnahen Frakturen mit ihren Folgen.

Kontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Annika Wiese
Prävention
Warnowufer 23
18057 Rostock
www.aok.de/nordost

Ärztekammer MV – Mobil bis ins hohe Alter

Informationsblatt zur Vorbeugung von Sturzunfällen im Alter

Der Präventionsausschuss der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat im Herbst 2008 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein Projekt zur Förderung der Prävention im Seniorenalter – insbesondere zur Vermeidung von Sturzunfällen im Alter – gestartet.

Zielgruppe

Ärzteschaft sowie für Patienten und Angehörige

Inhalt

Im Rahmen des Projektes sind unter anderem Faltblätter für die Ärzteschaft sowie für Patienten und Angehörige entwickelt worden und stehen Interessierten kostenfrei über die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. Diese geben in knapper Form Hinweise zur Überprüfung häuslicher Gefahren und Gewohnheiten, erläutern Übungen, die zur Förderung der Koordination anregen oder benennen Ursachen des altersspezifischen Sturzrisikos und umgebungsgebundene Faktoren.

Sturzpräventive Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Reduzierung von subjektiven und sozialen Belastungen. Sie erhöhen die Lebensqualität, die Selbstständigkeit und Mobilität.

Seit 2010 engagiert sich die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern im Netzwerk Sturzprävention Mecklenburg-Vorpommern, welches sich einen Rückgang der Operationen wegen sturzbedingter Hüftbrüche zum Ziel gesetzt hat.

Die Faltblätter „Mobil bis ins hohe Alter“ können kostenlos über die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern bezogen werden.

Kontakt

ÄRZTEKAMMER MECKLENBURG-VORPOMMERN
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Patricia Otto
Prävention
August-Bebel-Straße 9a
18055 Rostock
Tel.: +49 381 49280-15

www.aek-mv.de

Partner

Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern
Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co. KG “Moorbad” Bad Doberan – Sturzprävention

Sturzmanagement der Dr. Ebel-Fachklinik „Moorbad“ Bad Doberan

2008

Ausgehend vom installierten Qualitätsmanagementsystem der Klinik wurde im Rahmen des Komplikationsmanagements ein Erfassungssystem für Sturzereignisse etabliert.

2009

Es erfolgte der Aufbau eines Qualitätszirkels Sturzmanagement, der dann für alle in der Klinik gestürzten Patienten und Rehabilitanden mit einem Sturzereignis (was zur Einweisung führte) zuständig war. Neben der Erfassung und auch der Bestimmung des Sturzrisikos mittels Checkliste sowie Sturztest, wurde ein dreigestuftes therapeutisches Modul etabliert.

2015

Die Sturzhäufigkeiten von 2010 bis 2014 wurden einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen. Das Sturzmanagement wurde entsprechend den ermittelten Ergebnissen angepasst.

2017

Es erfolgen weiter jährliche Analysen zum Sturzgeschehen in der Klinik, die auch publiziert werden.

2019

Es wird standardmäßig bei jedem Patienten zunächst per Fragenkatalog das Sturzrisiko erhoben. Wenn ein Sturzrisiko festgestellt wird, erfolgt die Durchführung des Timed up and go Tests. Abhängig vom Ergebnis erfolgt bei den sturzgefährdeten Patienten die Durchführung eines dreigestuften therapeutischen Programms.

2020

Es erfolgt die Evaluation des neu eingeführten Erfassungssystems für Sturzereignisse.

Kontakt

Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co.
Moorbad Bad Doberan KG
Dr. med. Sibylle Schlüter
Oberärztin der Orthopädischen Abt.
Schwaaner Chaussee 2
18209 Bad Doberan
Tel.: +49 38203 93-614
Mail: s.schlueter@moorbad-doberan.de
www.ebel-kliniken.com

Träger

  • Moorbad Bad Doberan
  • Ebel Fachklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren
  • Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Rostock
    für Rehabilitative Medizin und Naturheilverfahren
Institut für Gesundheitssport & Trainingsanalyse – Sturzprävention

Organisation von wohnortnahen Sturzpräventionsangeboten

Studie zum Bewegungsverhalten älterer Menschen und Untersuchung von wohnortnahen Präventionsangeboten und Ableiten von Handlungs-empfehlungen

Ziel

Gesundheitssport für Senioren im Wohnumfeld

Inhalt

Gerade bei älteren Menschen führt der altersbedingte Abbau von Kraft und Koordination sowie ein bewegungsarmer Alltag zu einer erhöhten Sturzgefahr. Die Folge sind hohe Kosten im Gesundheitssystem, Morbidität im Alter sowie eine eingeschränkte Lebensqualität.

Aus diesem Grunde führte das IGT in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Greifswald – Klinik und Poliklinik für Chirurgie – und dem Verein VITAK e.V. im Jahr 2012 eine Studie durch, um die Wirksamkeit und die Akzeptanz von Bewegungsangeboten im Wohnumfeld zu untersuchen sowie die Organisationsform für zukünftige Bewegungs-angebote im Freiraum anzupassen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind die Ergebnisse für Kommunen und Wohnungsgesellschaften von Interesse, um attraktive Bewegungsangebote bei der Gestaltung des wohnortnahen Umfeldes zu berücksichtigen und zu beurteilen.

Für diese Studie wurden Outdoor-Trainingsgeräte der Firma SMS (Sattler & Mahlitz Sportgeräte) genutzt, die auf dem Vereinsgelände der ESV Turbine Greifswald e.V. fest installiert standen. Die nebenstehende Kleinfeldsportanlage konnte ebenfalls für die Erwärmung bzw. den Ausklang genutzt werden. Des Weiteren stand bei schlechten äußeren Witterungsbedingungen der Clubraum des Vereins für entsprechende Übungen zur Verfügung.

Ausgehend von den Studienergebnissen wurde ein Präventionskurs gemäß § 20 SGB V nach den Richtlinien der GKV bei der Zentralen Prüfstelle Prävention angemeldet. Der Kurs VITAK- Rücken- Fit enthält neben den klassischen Bestandteilen einer Rückenschule zahlreiche Elemente eines wirksamen Sturzpräventionstrainings. Hierdurch unterscheidet sich der Kurs grundlegend von anderen Angeboten für den Freiraum, wie bspw. Nordic Walking. VITAK Rücken- Fit ist auf die Zielgruppe der Senioren und deren Ansprüche zugeschnitten.

Mit Hilfe dieses Kurses werden Physiotherapeuten in die Lage versetzt, Präventionsangebote nicht nach klassischem Bild indoor anzubieten, sondern der Therapeut geht in ein Wohnquartier und kann dort nach den Vorgaben des Kurses mit entsprechender Infrastruktur qualitativ abgesicherte und durch die Krankenkassen bezuschusste Kurse durchzuführen.

Bis heute finden an dem Standort der Studiendurchführung Trainingskurse des Vereins VITAK e.V. nach den erarbeiteten Richtlinien statt.

Ergebnisse

Zertifizierter Präventionskurs nach § 20 SGB V, Planungshilfe für die Errichtung von Bewegungsparcours im öffentlichen Raum

Zertifikat

Kontakt

Institut für Gesundheitssport & Trainingsanalyse
Dr. Dirk Mahlitz
Herzog-Bogislaw-Weg 39
17493 Greifswald
Tel.: +49 152 09848258

www.igt-greifswald.de

Landesturnverband MV e. V.

Partner im Netzwerk Sturzprävention

Hintergrund

Der Landesturnverband Mecklenburg- Vorpommern e.V. ist der zweitgrößte Fachverband des organisierten Sports in Mecklenburg -Vorpommern. Mit seinen rund 180 Vereinen mit ca. 15000 Mitgliedern verfügt der LTV M-V e. V. über ein vielfältiges und umfangreiches Angebot. Zur Tradition des Turnens gehört die Leibesertüchtigung, der gesunde Geist in einem gesunden Menschen. Daher ist der Gesundheitssport bis heute eine starke Säule in unserer Verbandsarbeit. In diesen Bereich lassen sich auch die zahlreichen Kurse und Bewegungsanleitungen im Bereich Sturzprävention einordnen. Wir glauben, dass ein bewegter Mensch besser vor einem Sturzrisiko geschützt ist. Wir glauben, dass ein bewegter Mensch sich nach einem Sturz schneller erholt und in Bewegung kommt.

Methoden/Vorgehensweise

  • Gesundheitssportangebote mit dem Fokus „Sturzprävention“ in den Turn- und Sportvereinen Mecklenburg- Vorpommerns
  • Organisation von Fachtagungen- und Kongressen im Bundesland
  • Arbeit in Fachgremien zur Sturzprävention auf Landes- und Bundesebene
  • Vereinsberatung im Hinblick auf einer zielgruppenspezifischen Angebotsentwicklung
  • Qualifizierung von TrainerInnen, ÜbungsleiterInnen, Fachpersonal im Pflege- und Altenpflegebereich
  • Mitwirkung in kommunalen Netzwerken mit den Schwerpunkten Demografie, Gesundheitsförderung und Prävention

Ergebnisse/Umsetzung

Der LTV M-V e.V. führt regelmäßig Aus- und Fortbildungen für ÜbungsleiterInnen, TrainerInnen und Fachpersonal im Bereich Sturz-prävention durch. 2011 fand der erster Fachtag DTB „Sturzprophylaxe“ in Güstrow mit knapp 100 Interessenten statt. Dem schlossen sich weitere Fachtagungen an. An verschiedenen Standorten in Mecklenburg- Vorpommern wurden durch den LTV M-V Projekte zum Thema Sturz initiiert. In den Jahren 2013-2015 wurde im Kreis Mecklenburgische Seenplatte das Projekt “AUF-Leben-Malchow bewegt” durchgeführt. Ältere Menschen, Demenzerkrankte Menschen sowie deren pflegende Angehörige wurden durch das Projekt in Bewegung gebracht. Das Thema Sturzprävention spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. In Rostock gewann der LTV M-V für die Jahre 2015 und 2016 eine Projektförderung über die Robert Bosch- Stiftung. Hierbei ging es um die Erhaltung der Mobilität und dem Abbau von Schwellen. 11 Veranstaltungsreihen zum Thema Mobilität und Sturzprävention für Menschen ab 50 Jahre wurden in 8 einzelnen Stadtgebieten innerhalb von Rostock durchgeführt. Der LTV M-V konnte ca. 360 Senioren gewinnen und bewegen. Des Weiteren wurde eine Datenbasis zum Thema „Isolation und Mobilität“ erstellt. Es konnten Bedarfe und Ressourcen zur Seniorenarbeit in einzelnen Stadtteilen ermittelt sowie ein enges Netzwerk aufgebaut werden, dass nachhaltig zum Austausch und zur Abstimmung in der Seniorenarbeit in Rostock dient.
Begleitet und unterstützt wurden die Projekte mit Partnern aus der Stadt, Kommunen, Gemeinden, ortsansässigen Vereinen, Pflegestützpunkten, SeniorInneneinrichtungen, paritätischen Organisationen und verschie-dener Krankenkassen.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit zum Thema Sturz stellt die Ausbildung sowie die Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren dar. Beim Sportkongress Mecklenburg- Vorpommern in Rostock, der jährlich ca. 400 Teilnehmer begrüßt, wird das Thema Sturzprävention in einzelnen Workshops angeboten. Auf Tagesfortbildungen, die dezentral in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, sind Fragen zur Sturzprävention ebenfalls ein Thema. Auf Bundesebene engagiert sich der LTV M-V e. V. regelmäßig auf Beratungen, Fachtagungen und Arbeitsgruppensitzungen in denen es um das Thema Sturzprävention, Demografischer Wandel und Gesundheitsförderung geht.

Diskussion

Fort- und Weiterbildungen zur Thematik werden gut angenommen. Zu beachten ist jedoch die angebotsspezifische Ansprache, sowohl in der Fortbildung, als auch im Titel eines Angebotes selbst. Hier stellte sich heraus, dass das Thema Sturzprävention/ Sturzprophylaxe auf mehr Resonanz stößt, wenn die gesundheitsförderlichen Aspekte beschrieben und im Titel fokussiert werden.
Uns liegt eine starke und zielorientierte Arbeit im Netzwerk am Herzen, bei dem das Potenzial jedes einzelnen Netzwerkpartners optimal genutzt wird.
Um den wirtschaftlichen sowie den gesellschaftspolitischen Folgen von Stürzen entgegen zu wirken, bedarf es der fachkundigen Beratung und Stärkung unserer Sportvereine, unserer ÜbungsleiterInnen und den sturzgefährdeten Menschen in unserem Umfeld. Unser Ziel ist der Ausbau von qualitativ hochwertigen und zielgruppenorientierten Vereins-sportangeboten, flächendeckend in Mecklenburg- Vorpommern, um jedem den Zugang zu Bewegung und damit verbunden ein gesundheits-förderliches Verhalten zu ermöglichen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Verhältnisse, in dem Menschen ein gesundheitsförderliches Verhalten leben können.

Rostocker Straßenbahn AG – Rollatortraining

Mobil sein. Ganz sicher.

Training von Rollator-Nutzern (auch potenziellen) bei der Nutzung von Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Ziele

1.Vermeidung von Stürzen in und an den Fahrzeugen des ÖPNV
2.Abbau von Hemmschwellen bei der Nutzung von Bussen und Bahnen
3.Förderung der individuellen Mobilität als Grundlage eines selbstbestimmten Handelns (Teilaspekt bei der Umsetzung des kommunalen Programms „Älter werden in Rostock“)

Inhalte

  • Teilnehmer (TN) melden sich zu einem der vorgegebenen Veranstaltungsterminen an (Bewerbung über Flyer, Homepage, Medien, Empfehlung).
  • Zusammenstellung der TN nach Wohngebieten und Rückinfo an TN unter Angabe von Ort und Zeit der Abholung, von der wohnortnahen Haltestelle durch einen (Extra-) Bus.
  • Am Veranstaltungsort werden Funktionstüchtigkeit sowie die korrekte Einstellung des Rollators geprüft ggf. korrigiert. Für potenzielle Nutzer kann ein Rollator zur Verfügung gestellt werden.
  • Aufteilung der TN in drei Gruppen (individuelle Ansprache bzw. Betreuung möglich) und Durchführung eines Stationsbetriebes:

1.Station:

Absolvierung eines Parcours mit Rollator (Richtungswechsel
Bewältigen von Hindernissen
sicheres Aufstehen
ggf. Übungen für die Balance (entsprechend körperlichen Voraussetzungen der TN)

2.Station:

Teilnahme im Straßenverkehr (Erkennen des toten Winkel bei Fahrzeugen, Rückfahreinrichtungen an Fahrzeugen (weißes Rücklicht, Warnton,…)
Hinweise zu auffallende Bekleidung in der Dunkelheit (u. a. Einsatz von Reflektoren)
Verhalten auf Gehwegen (Verkehrsschilder 239-241)

3.Station:

Übungen am Fahrzeug (sicheres Ein- und Aussteigen, Verhaltensweisen im Fahrzeug u.a. während der Fahrt nicht auf dem Rollator sitzen, Bedienelemente am Fahrzeug)

Ein anschließendes Gespräch, bei Kaffee und Kuchen, reflektiert noch einmal gelerntes und gibt Gelegenheit offene Fragenstellungen zu beantworten. Im Anschluss erfolgt die Rückfahrt der Teilnehmer.

Dauer der Veranstaltung: ca. 2,5h incl. Beförderung

Unterstützt wird die Veranstaltung durch ein ansässiges Sanitätshaus sowie der Verkehrswacht. Zur Stationsbetreuung werden u. a. Auszubildende des Unternehmens eingesetzt.

Ergebnisse

  • Das Thema „Sturzgefährdung und Sturzverhütung“ im ÖPNV wurde in die Öffentlichkeit kommuniziert und ein Unterstützungsangebot für Betroffene unterbreitet (2000 Flyer wurden verteilt).
  • Branchenübergreifende Kooperation (Verkehrsunternehmen, Sanitätshaus, Verkehrswacht) ermöglicht ressourcenschonendes Wirken sowie ein breiteres Informationsangebot.
  • In 2014 wurden 5 Veranstaltungen lt. Flyer sowie 5 weitere Veranstaltung in modifizierter Art bei Vereinen und Seniorengruppen vor Ort durchgeführt.
  • Positive Resonanz bei Teilnehmern, Medien und Öffentlichkeit.

Flyer

Kontakt

Rostocker Straßenbahn AG
Michael Reitz
Hamburger Straße 115
18069 Rostock
Tel.: +49 381 8021106

www.rsag-online.de

Das Projekt wird 2015 fortgeführt.

Kommunale Beratungsstelle Greifswald

“Besser Leben und Wohnen im Alter durch Technik”

Inhalt

Rückblick 2014

Die Kommunale Beratungsstelle (KBS) “Besser Leben und Wohnen im Alter durch Technik” des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist eine von bundesweit 22 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Anlaufstellen. Unsere Beratungsstelle ist nicht nur die nord-östlichste (im Umkreis von 400km die einzige), sondern sie hat auch ein einzigartiges Konzept der Bürgerinformation. Unter dem Motto: Informieren-Beraten-Erfahren-Erleben kann sich der interessierte Besucher ganzheitlich sowie hersteller- und anbieterunabhänigig über moderne technische Assistenten informieren. Dies erfolgt über methodisch-didaktisch aufbereitete Informationstafeln in der 65 qm großen Musterwohnung oder über die mobile Ausstellung. Hier wird a la einem Experimentarium moderne Technik zum anfassen und ausprobieren dem Besucher verständlich und in unterschiedlichen Anwendungsszenarien präsentiert. So findet der zu Beratende schnell und unkompliziert die technische Lösung, die zu ihm und seiner persönlichen Situation sowie seinem Wohnumfeld passt. Ein großer Teil der innovativen Hilfsmittel ist noch sehr unbekannt, diese bisher gemachte Erfahrung aus der Beratungspraxis bestätigte uns in der Auffassung, dass eine solche Beratungsstelle dringend benötigt wurde.

Mit dem Projekt KBS wurde am 15. März 2014 begonnen. Neben dem Aufbau eines Akteursnetz-werks, das aus Woh-nungswirtschaft, Pflege und Versor-gung sowie den Seniorenbeiräten und sonstigen ehrenamtlichen Vertretern besteht, musste die barrierfreie Musterwohnung inklusive Präsentationskonzept und technischer Aus-stattung entwicklelt und umgesetzt werden. Am 30.09.2014 konnte die Wohnung in Bertieb genommen werden und steht seitdem den Interessenten zur Verfügung. Seit Eröffnung der Wohnung haben so mehr als 450 Besucher die Beratungsstelle in Anspruch genommen. Wobei die Altersstruktur sehr differenziert ist sowie die Intentionen, als auch die Wünsche in den einzelnen Zielgruppen unterschiedlich ausgeprägt sind. So ist der Wunsch nach einem möglichst langen und selbständigen Leben in den eigenen vier Wänden besonders bei der Gruppe der über 60 Jährigen stark ausgeprägt. Technische Lösungen zur Sturzvermeidung oder innovative Lösungen für eine Notfallerkennung bzw. zur Entlastung der pflegenden Angehörigen in einem Demenzfall sind hier nachgefragt. In der Altersgruppe 21 bis 60 Jahre sind es insbesondere die Angehörigen, die den Wunsch des möglichen langen Erhaltes des vertrauten Lebensraums für die Älteren äussern. Da die Kinden und Enkel oftmals nicht in unmittelbarer Nähe zu ihren Eltern leben, geht es hier um Alarmierungs- und Monitorthemen.

Neben diesen Beratungsangeboten bietet die KBS viele weitere Infor-mationsangebote an. So finden regelmäßig Fachtage für unterschiedliche Dienstleister statt. Im 6-Wochenrhytmus finden Anforderungsworkshops mit Dienstleistern rund um das Thema „Altersgerechtes Wohnen“ oder „Die mitalternde Wohnung“ statt. Hier wird insbesondere der Wunsch nach technischer Unterstützung und Beratungsleistung deutlich. So ist es unter anderem die Pflegewirtschaft, die nach Lösungen sucht, um beispielsweise Dokumentations- oder Koordinationsprozesse zu vereinfachen, um auch in Zukunft der hohen Nachfrage an pflegerischen Leistungen gerecht werden zu können. Im vergangenen Jahr wurden bereits verschiedene Weiter-bildungsangebote hierzu entwickelt, stellvertretend sei das „Demenz-Robbentraining“ oder “Bewegt durch den Alltag – Fit für die Pflege” zu nennen. Auf diesen Veranstaltungen wurden Pflegekräften innovative technische Hilfsmittel präsentiert und deren Einsatz im Alltag erläutert. Auch für die Wohnungswirtschaft stehen unterschiedliche Angebote zur Verfügung, so wurden Techniktrainings mit Hausmeistern durchgeführt, die den Einbau, den Betrieb und die Wartung von technischen Assistenzlösungen beinhalteten. Die Nachfrage durch Dienstleister nach solchen Angeboten ist aktuell so hoch, dass diese derzeit nicht vollständig gedeckt werden kann.

Ausblick und Schwerpunkte 2015

Gemeinsam mit dem KBS-Netzwerk wurde für 2015 der Schwerpunkt auf das Thema Demenz festgesetzt. Zielstellung ist es Bürgern des Landkreises verschiedene Leistungsangebote zu offerieren, die in erster Linie für den Erhalt der Häuslichkeit im Demenzpflegefall sowie zur Unterstützung pflegender Angehöriger beitragen sollen. So wird der Robbenbesuchsdienst “Fine” eingerichtet, der die Angehörigen entlasten soll. Weiterhin können sich Ratsuchende in der kommunalen Beratungsstelle verschiedene Ortungssysteme für einen Test ausleihen. So sollen den Interessenten bzw. dem Pflegepersonal die Vorteile eines Personenortungssystems und die Möglichkeit näher gebracht werden, demenzerkrankten Angehörigen trotz Ihrer Krankheit ein weiterhin selbstständiges Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus wird die Musterwohnung mit technischen Assistenz-lösungen zum Themenkomplex Demenz erweitert. So wird es zukünftig neben einer automatischen Herdabschaltung auch Wasserfluss-Sensoren geben, die helfen sollen Gefahrensituationen im Bad oder der Küche abzuwenden.

Kontakt

Kommunale Beratungsstelle Greifwald
André Huysmann
Makarenko Str. 38
17489 Greifswald

Abgeschlossene Projekte
ARGUS e. V. – Sturzprävention

Sport & Bewegung als wesentlicher Teil der
Sturzprävention beim ARGUS e. V.

Der ARGUS e.V. wurde 2005 gegründet und konnte seitdem mehr als 1000 neue Mitglieder hinzugewinnen. Aktuelle Mitgliederstatistiken zeigen, dass von über 2200 Mitgliedern 1500 über 60 Jahre und davon 300 über 75 Jahre alt sind. Der demographische Wandel und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme des Alterungsprozesses spiegeln sich im Vereins- und Sportleben deutlich wider. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Sturzhäufigke

it rasant an. Stürze sind gekoppelt mit einem erheblichen Gesundheitsrisiko und können für ältere Menschen zur Pflegbedürftigkeit führen. Daraus ergibt sich ein erheblicher sport- und bewegungstherapeutischer Handlungsbedarf. Deshalb ist die Mitarbeit des Vereins im Netzwerk Sturzprävention zwingend notwendig, um gemeinsam mit dem Gesundheitsnetzwerk – Rehabilitation & Sport fachliche Kompetenzen zu bündeln und miteinander zu vernetzen, mit dem übergeordneten Ziel, langfristig tragfähige Sportstrukturen zu entwickeln.

Das ARGUS-Sturzprogramm besteht aus sechs Modulen, die neben der Entwicklung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten auch kognitive und theoriegeleitet Elemente beinhalten. In einem sporttherapeutischen Kontext wird über verhaltens- und umweltbezogene Risikofaktoren aufgeklärt und ein alltagsgerechtes Handlungswissen vermittelt, um das Sturzrisiko zu reduzieren (vgl. Tab. 01). Darüber hinaus ist es als Verein ein elementares Ziel unsere Mitglieder für den Sport und die Bewegung zu begeistern, um lebenslang und nachhaltig wirksam zu sein. Vereinsmitglieder können ein umfangreiches Angebot in Anspruch nehmen, das weit über den Sport hinausgeht. Dadurch sollen neben den körperlichen Aspekten auch psychosoziale Ressourcen bzw. die Lebensqualität verbessert werden.

Module Sturzprävention ARGUS e. V.

Der weitere Ausbau von Gruppen, die sich ausschließlich mit der Sturzprävention auseinandersetzen, ist mit dem Neubau einer Sporthalle (ab März 2012) geplant. Zusätzlich sollen Angebote in ortsansässigen Pflegeeinrichtungen ausgeweitet werden. Neben den sportpraktischen Angeboten wird der ARGUS e. V. in Zukunft abendliche Informationsveranstaltungen zu gesundheits- und sportwissenschaftlichen Themenfeldern anbieten.

Institut für Präventivmedizin der Universitätsmedizin Rostock – Gesunde und aktive Gemeinde

Moro II – Gesunde und aktive Gemeinde

Ziel des Projektes ist es, Strukturen zu schaffen, die Bewegung und Gesunderhaltung Älterer auf gemeindlicher Ebene ermöglichen. Dies soll durch einen Bewegungsparcours und begleitende Kurse zur Sturzprävention durch Übungsleiter oder Ehrenamtliche der lokalen Sportvereine erreicht werden. Dazu wird eine Gemeinde der Planungsregion Westmecklenburg auf Grundlage eines erarbeiteten Kriterienkatalogs für Lebensqualität im Alter ausgewählt. Diese Initiative fördert die Gesunderhaltung und Aufrechthaltung der Selbstständigkeit im Alter und gilt somit als ganzheitliches Sturzprophylaxeangebot.

Dieses Projekt baut auf die Regionalstrategie Daseinsvorsorge West-mecklenburg unmittelbar auf und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Regionalen Planungsverband Westmecklenburg und dem Institut für Präventivmedizin, Universitätsmedizin Rostock.

Ziele

1.Wohlbefinden und Lebensqualität im Alter verbessern

Durch gezielte Gesundheitssportangebote soll das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Alter verbessert werden. Es soll erforscht werden, ob niedrigschwellige Angebote im unmittelbaren Wohnumfeld einen nachhaltigen Beitrag zur Gesunderhaltung leisten können.

2.Ausbau der Gesundheitssportangebote

Durch eine verbesserte Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten, ambulanten Pflegediensten, Physiotherapeuten, Kliniken und Vereinen / Verbänden sollen die Angebote im Gesundheitssport – auch generations-übergreifend – besser genutzt werden. Gesundheitssport soll vermehrt in die Angebotsskala der Sportvereine integriert werden. Eine größere Zahl der örtlichen Übungsleiter soll sich dahingehend qualifizieren.

3.Entlastung der medizinischen Versorgung

Infolge einer verbesserten Lebensqualität im Alter durch Aktivitäten im Gesundheitssport und bei Präventivangeboten soll eine Entlastung von Haus- und Fachärzten, Pflegedienstleistern sowie Physiotherapeuten und Kliniken angestrebt werden.

4.Bürgerschaftliche Initiativen und Vereinsleben der Region erfassen

Im Rahmen des Projektes soll umfassend die örtliche Vereinskultur und das bürgerschaftliche, ehrenamtliche Engagement erfasst werden. Ein Projekt-ziel ist es, sich einen Überblick zu verschaffen, welche bürgerschaftlichen Aktivitäten im Hinblick auf den demografischen Wandel und die Daseinsvorsorge bereits in der Region verankert sind.

5.Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und stärken

Durch die Einbeziehung der örtlichen Sportvereine sollen sich diese mit entsprechenden Angeboten verstärkt auch der Zielgruppe der Älteren zuwenden und diese in ihre Vereinsstrukturen integrieren.

Kontakt

Institut für Präventivmedizin, Universitätsmedizin Rostock
Dr. Kristin Behrens
St.-Georg-Straße 108
18055 Rostock
Tel.: +49 381 494-9961

www.ipm.uni-rostock.de

Träger

Regionaler Planungsverband Westmecklenburg

Partner

  • Institut für Präventivmedizin, Universitätsmedizin Rostock
  • Urbanizers – Büro für städtische Konzepte
1. Fachtagung Sturzprävention Mecklenburg-Vorpommern

Die Zusammenfassung sowie das Fazit zur Fachtagung vom 19.10.2017 finden Sie hier:

Zusammenfassung-und-Fazit_Fachtagung-Sturzprävention

Hinweis: Das Netzwerk Sturzprävention wird fortan nicht mehr durch die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg Vorpommern e. V. betreut. Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Kooperationspartner. Vielen Dank.