Der diesjährige Kongress Armut und Gesundheit stand unter dem dringlichen Leitmotiv: „Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“.
Als eine der wichtigsten Plattformen für Public Health in Deutschland verdeutlichte die Veranstaltung einmal mehr, dass Gesundheit weit über die medizinische Versorgung hinausgeht. Sie ist untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit und den Lebensumständen – von Bildung und Wohnraum bis hin zum Einkommen – verbunden.
Das begleitende Diskussionspapier des Kongresses mahnte an, dass Armut nach wie vor das größte Gesundheitsrisiko darstellt – mit besonders besorgniserregenden Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche.
Die LVG brachte sich aktiv in die fachstrategische Debatte ein. Als Mitglied der Steuerungsgruppe des Aktionsbündnisses gestaltete Charlotte Hinrichs das Programm mit und präsentierte in einem Fachvortrag die Landeskonzeptionen als Teil der Landesstrategie. Dabei stand insbesondere der umsetzungsorientierte Ansatz der Landesstrategie Gesundheitsförderung und Prävention in Mecklenburg-Vorpommern im Mittelpunkt.
Durch diesen Beitrag konnte die LVG aufzeigen, wie theoretische Rahmenkonzepte in konkrete regionale Strategien übersetzt werden, um die Gesundheitschancen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Die Vorstellung stieß auf reges Interesse, da sie ein Praxisbeispiel dafür lieferte, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit auf Landesebene koordiniert und auf Kreisebene in die Umsetzung gebracht werden kann.
